Beziehungspause: Hilft oder schadet sie?

Sendepause - helfen Pausen bei Beziehungen?

Sendepause – helfen Pausen bei einer Beziehung?

Letztendlich brauchst du dir diese Frage nicht zu stellen, wenn du ohnehin gar keine Gefühle mehr für deinen Partner oder deine Partnerin hegst. In vielen anderen Fällen ist eine Beziehungspause jedoch durchaus ein Mittel, um kurzzeitig so viel Abstand voneinander zu gewinnen, um sich über sich selbst, den Partner und die Gefühle klar zu werden. Dieser Artikel gibt dir einige Ratschläge mit auf den Weg.

Die Pause klar kommunizieren und vereinbaren

Es ist wichtig, dass ihr beide darüber Bescheid wisst, dass aktuell eine Pause eingelegt wird. Eine einseitige Beziehungspause ist praktisch schon das Ende einer Beziehung. Und so würde die Pause auch gar nichts bringen, da eine Seite sie nicht zum Nachdenken nutzen könnte. Zudem solltet ihr klare Regeln bestimmen. Klärt ab, ob ihr euch während der Pause seht oder nicht - dies ist freilich schwerer, wenn ihr zusammenlebt. In diesem Fall ist ein kurzzeitiger Auszug sinnvoller. Vereinbart auch, was innerhalb der Pause geschehen darf. Ist es OK, wenn ihr euch mit anderen trefft?
Die Treue ist während der Pause jedoch das oberste Gebot. Hier gibt es einzig eine Ausnahme für offene Beziehungen.

Die Länge der Pause

Haltet die Beziehungspause kurz und vereinbart höchstens einen Monat. Hält die Trennung auf Zeit zu lange an, werdet ihr euch aus den Augen verlieren und vermutlich euer eigenes Leben leben. Klärt das Datum, an dem ihr euch aussprecht gezielt ab und haltet euch daran. Für dieses Gespräch solltet ihr euch beide einen Tag aussuchen, an dem ihr Zeit habt. Lasst keinerlei Störungen zu, sondern beschäftigt euch nur mit euch. Beide Seiten müssen zu Wort kommen, dabei müsst ihr auch akzeptieren, dass der andere Dinge auf den Tisch bringen wird, die ihr nicht so seht oder nicht versteht. Genau für diese Punkte sind Beziehungspausen da. Sie können als reinigendes Gewitter dienen und euch vor Augen führen, was bislang schief lief und was ihr besser machen wollt.

Die Beziehungspause hilft dir beim Nachdenken

Nutze die Pause gezielt aus und überlege, was du an dieser Beziehung hast - oder aber, was dir fehlt. Auch wenn es klinisch klingt, sind Listen gut:

• Pluspunkte – was magst du an deinem Partner? Welche Dinge schätzt du besonders an ihr oder an ihm?
• Negativpunkte – hier folgt das genaue Gegenteil. Du darfst auch sämtliche Kleinigkeiten aufschreiben.

Erstelle die Liste nicht direkt oder an einem Stück, sondern füge täglich neue Punkte hinzu. Das hilft dir, dich dauerhaft mit deiner Beziehung zu befassen, ausserdem vergisst du so weniger Stichpunkte. Bist du fertig und hast das Gefühl, dass dir die Beziehung weiterhin wichtig ist, gehst du hin und beginnst eine weitere Liste.

Auf dieser notierst du deine Wünsche, Vorstellungen und was du gerne ändern würdest. In gewisser Weise ist sie die Zusammenfassung der Plus- und Minuspunkte, beinhaltet aber ganz besonders deine eigenen Begehren und Vorstellungen.

Ist der Tag des Treffens gekommen, hast du mit deinen Stichpunkten nun wunderbares Material zur Hand, das dich unterstützt.

Was, wenn es nicht klappt?

Beziehungspausen retten nicht jede Beziehung. Das ist auch kein Problem, wenngleich es traurig ist. Sie können dir aber helfen, deine Liebe in die richtige Richtung zu leiten. Solltest du während der Pause bereits merken, dass deine Gefühle nicht mehr ausreichen, raten wir dir, deinen Partner zu kontaktieren und um ein früheres Gespräch zu bitten. Es wäre nicht fair, bis zum Ende der Pause abzuwarten, wenn du ohnehin schon für dich selbst Schluss gemacht hast.

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