Wie deine Körperhaltung auf deine Ausstrahlung wirkt

Deine Ausstrahlung – Tipps zur Körperhaltung

Deine Ausstrahlung – Tipps zur Körperhaltung

Hast du dich einmal in ein Café oder auf eine Bank an einem belebten Ort gesetzt und die Menschen beobachtet? Sicherlich hattest du zahlreiche Assoziationen, die gar nichts mit dem Äusseren der Menschen zu tun hatten. Die einen wirkten gebeugt, die anderen gekrümmt, andere wiederum aufrecht und tatkräftig. Und was soll dir all dies sagen? Ganz einfach, die Körperhaltung an sich entscheidet, wie fremde Personen dich wahrnehmen. Wir verraten dir, wie du deine Ausstrahlung unmittelbar veränderst, indem du auf deine Haltung achtest. Bei deinem Date kannst du so mühelos den Eindruck aus den Chats bestätigen – oder aber in Scherben zerlegen.

Warum Körperhaltung so wichtig ist

Rund um die Körperhaltung ranken sich viele Faktoren, doch auch sehr gute Gründe, warum du sie verbessern solltest. Einer davon ist übrigens, dass du nackt erst dann gut aussiehst, wenn du nicht als schlaffer Sack zum Bett schlurfst. Klingt hart, ist es auch. Aber von Anfang an:

• Gesundheit – du, wir, sehr viele Menschen: Wir alle sitzen mehr oder weniger stundenlang im PC und haben eine neue Variante der menschlichen Haltungsformen angenommen: Rundrücken-Schildkröten-gebeugt. Du kennst diese Haltung. Anstatt gerade und aufrecht zu sitzen, lümmelst du nach einiger Zeit am Schreibtisch, machst den Rücken krumm. Und um jetzt noch irgendwie auf den Bildschirm starren zu können, streckst du deinen Kopf am Kinn voran nach vorne. Die Folge: Irgendwann gewöhnst du dich so sehr an diese Haltung, dass du sie auch beim Laufen mitnimmst. Zudem gibt es mächtige Verspannungen oder andere gesundheitliche Probleme.
• Potenzial – machst du Sport? Auch, wenn nicht, probiere die folgende Übung aus: Stelle dich mit leicht gebeugten Beinen hin und boxe einfach vor dich hin. Mache es mit krummem und mit geradem Rücken. Wann hast du mehr Kraft? Auch Planks helfen dabei herauszufinden, wie es um deine Haltung bestellt ist. Stütze dich mit den Unterarmen auf dem Boden, strecke die Beine aus und stelle dich auf die Fussballen. Halte die Position. Bei einer guten Haltung und Körperspannung hängt nichts durch, ist deine Spannung nicht da, wird dein Unterleib bald die Matte berühren.
• Ausstrahlung – das ist der offensichtliche Punkt. Du wirkst einfach attraktiver, jünger und fitter, wenn du Körperspannung besitzt und auf deine Haltung achtest. Ziehst du den Kopf ein, die Schultern hoch und nach vorne, machst du den Rücken krumm, so wirkst du gleich, als wolltest du dich in der nächsten Ritze verstecken. Hältst du auf der Arbeit mit dieser Haltung ein Meeting und willst deine Ideen an den Mann bringen, widerspricht deine Haltung jedes einzelne deiner Argumente. Warum sollte jemand deine Ideen aufgreifen, wenn du offensichtlich selbst so unsicher bist, dass du im Nichts verschwinden willst?

Zuletzt ist die Körperhaltung beim Dating wichtig. Selbst extrem selbstbewusste Frauen wünschen sich in den meisten Fällen jemanden an der Seite, der sie notfalls auch beschützt. Wirkst du allerdings wie das wandelnde Duckmäuschen auf dem Date, qualifizierst du dich eher als Ritter der Kokosnuss, nicht aber als Anführer der Königinnengarde.

Und wie geht das? Lerne die Körperhaltung

Das wichtigste Element ist die Körperspannung. Schaue dir mal Sportler an, selten wirken sie schlaff und krumm. Die Körperspannung kannst auch du lernen, doch werden dafür durchaus einige Muskeln benötigt. Ohne Fitnessübungen kommst du also nicht aus. Dennoch:

• Aufrichten – das ist praktisch die erste Übung und die, die du jetzt immer beherzigst. Stelle dich vor den Spiegel und stelle dir vor, dass du dich am Haarschopf in die Länge ziehst. Achte immer darauf, nicht den Rücken durchzudrücken. Spanne nun den Bauch an, indem du den Bauchnabel nach innen ziehst. Spanne jetzt die Gesässmuskeln an. Du wirkst direkt straffer und grösser.
• Erinnern – richte dich im Laufe des Tages immer wieder bewusst richtig auf. Das geht auch im Sitzen, dein Chef wird also keine Einwände haben. Umso bewusster du dich aufrichtest und je häufiger du das wiederholst, desto eher geht es dir in Fleisch und Blut über.
• Gleichgewicht - trainiere dein Gleichgewicht. Das geht auch, wenn du kaum Zeit hast. Hole dir ein Balancekissen für den Stuhl, denn auf dem wackeligen Untergrund musst du nun für Körperspannung sorgen. Auch das Balancieren auf einem Bein hilft. Achte nur darauf, dass du im Körper gerade bleibst. Viele Menschen versuchen, die fehlende Balance auszugleichen, indem sie sich deutlich zur Seite lehnen. Arbeitsplatz - nicht nur ist dein Arbeitgeber dazu verpflichtet, dir einen ergonomischen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, du musst ihn auch korrekt einstellen.

Wichtig ist wirklich, dass du dich aufrichtest. Schon wirkst du auf dein Umfeld deutlich selbstbewusster, attraktiver. Gleichzeitig hilft die aufrechte Haltung, so einige Problemzonen wunderbar zu kaschieren – gerade, wenn sie mit Sport verbunden wird. Hast du einen Bauchansatz? Stelle dich mal vor den Spiegel und nehme die Haltung deines »alten Ichs« ein: Unweigerlich quillt dein Bauch hervor. Richtest du dich auf, straffst du auch diese Problemzone und alles wirkt gleich straffer.

Aller Anfang ist schwer

Falsche Gewohnheiten wieder loszuwerden, ist so viel schwieriger, als mit ihnen zu beginnen. Ist deine Körperhaltung schon seit Jahren schlecht, ist sie, ähnlich dem Rauchen, zu einer Gewohnheit geworden. Zudem wirst du anfangs das Gefühl haben, dass sich alles »falsch« oder unbequem anfühlt. Daher musst du dranbleiben und dich täglich immer wieder an die Haltung erinnern. Du wirst sehen, sie geht nach einiger Zeit in Fleisch und Blut über. Und spätestens dann, wenn dir in der Cafeteria oder in der Bar plötzlich Damen nachschauen, weisst du: Du machst alles richtig.

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